Flash-Designer

Saturday, September 13, 2008 6:28:33 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)

Ja, man kann auch gute und benutzbare Seiten mit Flash entwickeln. Aber http://www.paderchinaimbiss.de ist mal wieder ein Prima Beispiel dafür, dass es leider viel zu viele Flash Entwickler gibt, die das nicht können. Die Seite sieht schick aus, ist aber absolut unbenutzbar und damit vollkomen sinnlos.

Der Screenshot zeigt die Speisekarte in Originalgröße, wie auf der Seite dargestellt:

image

Mal abgesehen davon, dass es überhaupt keinen Sinn macht, für eine (statische, nicht interaktive) Speisekarte Flash einzusetzen, kann man die Karte auf dieser Seite überhaupt nicht lesen. Sie wird in einem winzigen Fenster dargestellt, mit ungefähr 3 Pixel hoher Schrift. Klickt man auf das "Vollbild" Icon, öffent sich ein etwas größeres Fenster, das sich aber auch nicht weiter vergrößern lässt und bei mir gerade mal ca. die halbe Bildschirmhöhe ausnutzt. Wenigstens kann man da mit sehr viel Phantasie die Schrift entziffern.

Ich frage mich, warum es Leute gibt, die so etwas online Stellen. Das muss doch einfach auffallen, dass die Seite überhaupt nicht lesbar ist?

 

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Was ist eigentlich dieses ALT.NET?

Sunday, August 10, 2008 2:11:37 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)

Wer regelmäßig .NET Blogs liest – insbesondere englischsprachige .NET Blogs – wird in letzter Zeit früher oder später auf den Begriff ALT.NET gestossen sein. Mir ist der Begriff jedenfalls in den letzten Monaten immer häufiger begegnet, und irgendwann habe ich dann angefangen, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen.

Was ist denn nun ALT.NET? Faul wie ich bin kopiere ich einfach Mal die Erklärung dazu von der deutschen ALT.NET Community altdotnet.de:

Was ist ALT.NET?
Die wichtigste Quelle dazu ist http://www.altnetpedia.com/ (engl.)
Die ALT.NET Bewegung definiert sich wie folgt (engl. Version):
  • ALT.NET Entwickler verwenden was funktioniert und suchen ständig nach neuen, besseren Lösungen.
  • ALT.NET Entwickler bewegen sich auch außerhalb des Mainstream und verwenden Lösungen, Konzepte, Ideen aus allen Bereichen (Open Source, Agile, Java, Ruby, etc.).
  • ALT.NET Entwickler geben sich mit dem status quo nicht zufrieden und suchen ständig nach Möglichkeiten sich in ihrem Code besser, einfacher und eleganter auszudrücken.
  • ALT.NET Entwickler halten Tools für wichtig, wirklich wichtig sind aber fundierte Kenntnisse und Prinzipien. Die besten Tools sind solche, die einen bei der Anwendung der Prinzipien unterstützen.


ALT.NET ist nicht kontra Microsoft und auch nicht alternativ. Es geht uns darum aus den möglichen Alternativen die jeweils beste auszuwählen. Das schließt Lösungen von Microsoft ausdrücklich mit ein, genauso wie Open Source und Third Party Hersteller.

Klingt zunächst einmal sinnvoll und interessant. Allerdings gibt es auch einige kritische Meinungen dazu (einige sind auf der englischsprachigen ALT.NET Seite verlinkt). So wirken z.B. einige der aktiveren ALT.NET Community-Mitglieder auf andere Blogger elitär und arrogant, und teilweise wird ALT.NET als Anti-Microsoft Bewegung gesehen, die alles ablehnt, was von Microsoft kommt, egal ob die alternativen Lösungen nun tatsächlich besser sind oder nicht. Insbesondere in englischsprachigen Blogs sind mir einige Blogbeiträge begegnet, die in diese Richtung gehen (tatsächlich war einer dieser Beiträge sogar mein erster Kontakt mit ALT.NET). In der deutschen Community habe ich zumindest bisher noch nichts negatives darüber gelesen.

Prinzipiell finde ich es gut, sich mit alternativen Tools zu beschäftigen. Nach neuen und besseren Lösungen suche ich sowieso ständig. Für mich persönlich heisst das aber nicht, dass ich unbedingt gleich für alles Alternativen zum “Mainstream von Microsoft” suchen muss. Auch wenn es für manche Bereiche gute Alternativen gibt (z.B. NHibernate als Alternative zu LINQ to SQL) entscheide ich mich trotzdem oft für die Microsoft Lösung.

Ich bin freiberuflicher Trainer und Entwickler. Als Trainer muss ich mich mit den Technologien auskennen, die am meisten nachgefragt werden. Bisher hatte ich noch keine einzige Anfrage zu NHibernate, Castle Windsor, Monorails oder irgendwelchen anderen Alternativen Technologien, aber zu den “Mainstream” Technologien von Microsoft bekomme ich mehr Anfragen als ich annehmen kann. Würde ich anfangen, alle Mainstream Technologien durch ihre “ALT.NET Alternativen” zu ersetzen, dann könnte ich solche Anfragen bald nicht mehr annehmen, weil mir dann die praktische Erfahrung mit den Mainstream Produkten fehlen würde. Als Entwickler habe ich das Problem, das ich quasi für jedes Projekt in eine neue Firma komme und mit neuen Leuten zusammenarbeite, und dann mit den Technologien arbeiten muss, die beim jeweiligen Kunden eingesetzt werden – und das sind nun mal in der Regel die “Mainstream Technologien” von Microsoft. Ausnahmen gibt es da höchstens beim Team Foundation Server – der ist gerade für kleinere Firmen einfach oft zu teuer, so dass dann Alternativen wie Subversion, Cruisecontrol.NET usw. eingesetzt werden.

Bin ich also nun ein “ALT.NETter” oder eher ein “Mainstream” Entwickler? Ich setzte zwar hauptsächlich Tools von Microsoft ein, aber wenn man sich die ALT.NET Definition oben mal genauer anschaut steht dort nirgendwo, dass das ein Widerspruch sein muss. Unter den für mich gegebenen Rahmenbedingungen setze ich die Tools ein, die für mich am besten geeignet sind. Das sind nun mal in meinem Fall sehr oft – aber nicht immer – die Microsoft Tools. Teilweise sind es aber auch “ALT.NET Tools”, z.B. xUnity und RhinoMocks. Insofern würde ich mich weder als “typischen ALT.NET Entwickler” noch als “typischen Microsoft Mainstream Entwickler” sehen.

Im Oktober findet übrigens die erste deutsprachige ALT.NET Konferenz statt: http://netopenspace.de. Wenn nichts dazwischen kommt werde ich auf jeden Fall daran teilnehmen, das wird sicher eine spannende Abwechslung zu den klassischen Konferenzen.

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SQL Injection – wenn man mal wieder sein Kennwort vergessen hat…

Saturday, July 05, 2008 5:02:24 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)

Gerade wollte ich mich zu einem meiner Produkte auf der Support-Webseite einloggen. Dummerweise ist mir mal wieder mein Kennwort für diese Seite nicht eingefallen (keine Ahnung, ob ich überhaupt schon eins habe). Ohne wirklich mit einem Ergebnis zu rechnen habe ich einfach mal folgendes eingegeben:

Benutzer: %

Passwort: ' OR 1=1 --

Ergebnis: “Welcome to the […] Web Site of the Technical Support”.

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis das Thema SQL Injection endlich bei jedem Entwickler angekommen ist? Oder Sicherheit ganz allgemein?

Naja, wenigstens muss ich mir für diese Seite kein Kennwort mehr merken.

Nachtrag:

Gerade habe ich mir mal aktuelle Folien zu einer Datenbankvorlesung bei uns in Paderborn angesehen. Ist leider tatsächlich noch so wie vor Jahren als ich die Vorlesung selbst gehört habe – kein Wort von SQL Injection. Dafür folgendes:

image

Solange selbst an der Uni das Thema “Security” in der Softwareentwicklung überhaupt keine Rolle spielt, darf man sich nicht wundern dass solche grundlegenden Sicherheitslücken immer wieder in Web Seiten auftauchen.

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Los geht’s zur TechEd Orlando 2008

Saturday, May 31, 2008 5:53:01 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)

Nach ein paar richtig anstrengenden Wochen (verschiedene Trainings in Mönchengladbach, Böblingen, und zur Abwechslung sogar mal hier in Paderborn) fliege ich heute zur TechEd nach Florida mit anschließendem Urlaub.

Von der TechEd selbst werde ich gar nicht soviel mitbekommen, da ich ca. 30 Stunden im Hands-on-labs Bereich und als Instructor-led Lab Instructor arbeiten werde. Dieses Jahr stehen nur Kernzeiten in meinem Dienstplan, also ausgerechnet die, Zeiten, zu denen Vorträge laufen, und keine Früh- oder Spätschichten. Aber die Vorträge gibt’s ja wenigstens auf DVD.

Im Moment warte ich noch auf meinen Abflug. Ich bin heute (gestern) erst gegen 23 Uhr von einem Training in Böblingen zurück gekommen und musste noch Koffer aus- und wieder einpacken, so dass sich schlafen vorm Flug nicht mehr gleohnt hat. Dafür werde ich wohl wenigstens auf dem Flug gut schlafen können :).

Das Training in Böblingen war gleich doppelt ein neuer Rekord für mich: einerseits was die Teilnehmeranzahl betrifft (11 – für MOC Kurse eine hohe Zahl), andererseits beim Kursfeedback. In den zwei Jahren die ich als Trainer arbeite war das bisher mein höchster Durchschnitt beim Feedback.

Ich freue mich schon richtig auf meinen Job als Technical Learning Guide auf der TechEd. Das Team von HynesITe, die die TechEd Hands-on-Labs und Instructor-led Labs organisieren, haben die Labs perfekt vorbereitet, soviel Vorabinformationen und so gute Organisation habe ich bisher sonst noch nirgendwo erlebt, nicht mal von unserem e-Team in Deutschland (und die sind echt gut). Es gibt einen SharePoint über den alles organisatorische abgewickelt wird, jede Menge E-Mails mit Infos und Aufgaben für uns TLGs, Trainingsvideos usw., also ein rundum-sorglos-Paket. Im Vergleich zu den vielleicht zwei bis drei Mails, die ich bekommen habe als ich auf der TechEd Europe gearbeitet habe, also um Längen besser. Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen :-).

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Ja, ich lebe noch…

Tuesday, April 22, 2008 4:09:23 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)

… auch wenn es in den letzten Monaten hier keine neuen Inhalte gab.

Das lag daran, dass ich in den letzten Monaten einfach keine Zeit hatte. Neben meinem Job bei Microsoft und meiner Tätigkeit als freiberuflicher Trainer für .NET studiere ich auch noch Informatik. Zu meinem Studium gehört eine Projektgruppe, die über 2 Semester geht (ohne "Semesterferien” oder sonstige Unterbrechungen). Leider wird in der Studienordnung nicht berücksichtigt, dass man ja vielleicht neben dem Studium auch noch Geld zum Leben verdienen muss, und auch die Betreuer unserer Projektgruppe hatten kein Verständnis dafür. So konnte ich dann in den letzten Monaten keine Projekte mehr annehmen, keine Vorträge in User Groups oder auf Konferenzen halten, und auch für sonstige Hobbys wie dieses Blog blieb keine Zeit. Hätte ich nicht vorher ein wenig Geld gespart, hätte ich die Projektgruppe und somit mein Studium wohl spätestens in der 2. Hälfte der Projektgruppe abbrechen müssen.

Morgen ist die Abschlusspräsentation, und so habe ich nun wieder Zeit für Projekte (Anfragen gibt es zum Glück gerade reichlich, ich bin bis Anfang Juli ausgebucht) und auch für den ein oder anderen Blogeintrag sollte ich in Zukunft wieder Zeit finden.

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