Am Mittwoch bin ich zum letzten Ziel meiner Reise gefahren. Ab jetzt geht es nur noch zurück in Richtung Orlando.
Das Ziel war Key West, die südlichste Stadt der USA. Key West gehört zu den Keys, einer Inselgruppe südlich von Florida. Das besondere an dieser Inselgruppe ist, dass sie alle über Brücken mit dem Festland verbunden sind. Sehr grob geschätzt (ich bin gerade zu faul das nachzusehen) düfrte ich so um die 100 Meilen vom Festland entfernt sein. Jedenfalls waren es mehrere Stunden Autofahrt.
Unterwegs habe ich mir eine Taucherbrille mit Schnorchel gekauft. Beim Zwischenstop im Bahia Honda National Park, der irgendwann mal zum zweitschönsten Strand der USA gewählt wurde, hat sich das als eine sehr gute Entscheidung herausgestellt. Das Wasser ist hier selbst weit vom Ufer entfernt keine 2 Meter tief, und es gibt jede Menge Fische und Korallen zu sehen.
Auf dem nächsten Foto sieht man, dass einige Leute auf einer Sandbank im Wasser liegen. Ich fand die Stelle auch super, habe meine Sachen da abgelegt und bin Schnorcheln gegangen. Als ich wieder zurück kam war die Sandbank fast verschwunden - da ist wohl die Flut gekommen. Das Handtuch war schon ganz durchnässt, die Schuhe zum Glück noch halbwegs trocken, da das Wasser erst ca. 1cm hoch war.

In Key West sind die Hotels leider deutlich teurer als z.B. in Orlando oder sogar Miami Beach. Ich zahle hier über $100 pro Nacht, in Orlando habe ich für ein in etwa vergleichbares Zimmer $35 bezahlt.
Es gibt hier einige Bars mit guter Musik - leider aber nicht rauchfrei. Ich hatte mich schon darauf gefreut, endlich mal Abends weggehen zu können, aber in den USA ist das Rauchen wohl je nach Bundesland oder teilweise sogar je nach Stadt unterschiedlich geregelt. Hier ist es leider erlaubt.
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